Erste Studienergebnisse liegen vor
Da diese Art des Lernens zunehmend Beachtung und Bedeutung findet, erschien es wünschenswert, Genaueres über die derzeit bestehende Praxis zu erfahren. Dazu wurden alle Lernprozesse, die außerhalb von Schule, Ausbildung, Studium und Weiterbildung stattfinden und nicht durch ein Zeugnis oder Zertifikat bescheinigt werden unter dem Begriff "Informelles Lernen" subsummiert.
Ziel der Untersuchung war es, auf dieser Basis zu weiteren effektiven Instrumenten zur Nutzung von latent vorhandenem Know-how zu gelangen. Denn für Betriebe kann ein hoher Nutzen entstehen, wenn z.B. über Computerkenntnisse, Fremdsprachen, soziale Engagements u.ä. von Mitarbeitern mehr bekannt wäre.
Darüber hinaus nutzen manche Betriebe jene informellen Lernprozesse, die im Arbeitsprozess selbst möglich sind, als Weiterbildung.
Für Fähigkeiten, die in informellen Lernprozessen erworben werden gilt generell, dass ein Mehrwert entsteht, wenn es gelingt, solche Kompetenzen zu ermitteln und bei Bedarf abzurufen.