Handlungsalternativen für Qualifikation ausloten
Auftraggeber ist die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen, die das Projekt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und Landesmitteln fördert.
Neben den Auswertungen diverser Studien wurden zunächst Befragungen zum Weiterbildungsverhalten in kleinen und mittelständischen Unternehmen durchgeführt. Hierbei standen die individuellen betrieblichen Ziele, die möglichen Einsatzbereiche und Erwartungen an Blended Learning- oder eLearning-Lösungen im Mittelpunkt.
Nunmehr, im praktischen Teil des Modellprojekts, werden die beteiligten Unternehmen zunächst im Hinblick auf ihren Umgang mit zur Verfügung gestellter, standardisierter eLearning-Software beobachtet. Dies soll im Sinne eines Referenzrahmens auch Aufschluss darüber geben, inwieweit die Fähigkeiten und Möglichkeiten zur Bewältigung der weiteren Projektanforderungen in den KMU vorhanden sind.
Im Anschluss stellen die beteiligten Firmen mit tutorieller Unterstützung mittels verschiedener Autorensysteme eigene Inhalte her, um diese dann in unterschiedliche virtuelle Lernumgebungen einzuspeisen. Die Contents stehen dann den Mitarbeitern oder Kunden der Firmen im Sinne einer Blended Learning Lösung zur Verfügung.
Sämtliche Teilschritte und Prozesse im Zuge der Implementierung werden im Detail untersucht. Somit können in der späteren Auswertung nachprüfbare Rückschlüsse über Erfolge und Misserfolge gezogen werden. Dies trägt zusammen mit den Auswertungen der Befragungen dazu bei, adäquate Empfehlungen für eine Förderung des Blended Learnings zwecks Erhöhung der Qualifikation und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit Berliner KMU zu entwickeln.
Ab Mai 2007 wird ein ca. 300 Seiten umfassendes, ergebnisorientiertes Werk zum Projekt verfügbar sein. Eine aktuelle Broschüre zum Projektdesign und zu Blended Learning im Allgemeineren kann zum Selbstkostenpreis unter info@blended-learning-in-berlin.de angefordert werden.